Der Raum ist nicht größer als ein Schrank. Der Server steht zwischen Schalttafeln und Kabeln. Kein Stuhl weit und breit. Der Datenanalytiker, der durch das ganze Gebäude gelaufen ist, seufzt. Er hockt sich hin, stellt seinen Laptop auf den Schoß und steckt ein Kabel ein.
Schließlich kann er darauf zugreifen. Er führt eine manuelle Abfrage durch und erhält eine CSV-Datei.
All diese Daten erfordern viel Bereinigungsarbeit und mehrere Besprechungen mit Fachleuten. Bevor er an seinen Arbeitsplatz zurückkehren kann, muss er die Daten noch aus mehreren anderen Systemen extrahieren. Erst dann kann er mit der Analyse beginnen.
Als Pfizer das oben beschriebene Szenario auf der AVEVA-Anwenderkonferenz vorstellte, führte man die Schwierigkeiten auf isolierte Rohdatensätze und schlechte Analysewerkzeuge zurück, aber auch auf die mangelnde Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen.
Und sie sind nicht allein. In einer von Forbes Insights und Ernst & Young durchgeführten Umfrage unter mehr als 1.500 Führungskräften weltweit gaben 41% der Befragten an, dass die mangelnde Zusammenarbeit zwischen IT-, Analyse- und Geschäftsteams das größte Problem bei der Entwicklung von Daten- und Analyseinitiativen sei. Die Studie ergab auch, dass die Unternehmensleiter besonders über die mangelnde Koordination und Zusammenarbeit zwischen den Funktionen besorgt sind.
Doch zurück zu Pfizer, genauer gesagt zum Standort in Connecticut. Die Betriebsdaten waren verstreut und nur innerhalb des physischen Gebäudes zugänglich, was schnell zu einem erhöhten manuellen Arbeitsaufwand für die Analysten führte. Diese Datensilos behinderten auch die Zusammenarbeit und führten zu Latenzproblemen. Um seine Innovationsziele zu erreichen und gleichzeitig die Produkteinführungszeit zu verkürzen, benötigte Pfizer eine neue Datenmanagementstrategie. Mithilfe des AVEVA PI System begann Pfizer, seinen Wirkstoffforschungsprozess zu digitalisieren und eine einzige Informationsquelle zu schaffen, auf die jederzeit und von jedem Ort aus zugegriffen werden kann.
Wie Pfizer diese Herausforderungen gemeistert hat und welche Ergebnisse erzielt wurden, zeigen das Video und die Interviews mit den Projektbeteiligten.
Siehe auch
- [Interview] Wie unterstützt AVEVA die Kosmetik- und Pharmaindustrie bei der Digitalisierung?
- Die vier wichtigsten Datenmerkmale, die die vernetzte Industriewirtschaft „Bottoms Up“ vorantreiben
