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Wie kann man den Energieverbrauch und die CO2-Emissionen reduzieren?

Überwachen & Steuern

Online gestellt am 18/08/2026

Lesedauer 6 Minuten

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Vor dem Hintergrund eines wachsenden Umweltbewusstseins haben viele Länder ehrgeizige Vorschriften zur Verringerung des CO2-Fußabdrucks von Gebäuden eingeführt. Fertigungsunternehmen unterliegen verschiedenen Verpflichtungen, die darauf abzielen, die Umweltauswirkungen ihrer Anlagen und Produktionsprozesse zu reduzieren. Diese stehen im Einklang mit den nationalen und europäischen Bemühungen um eine nachhaltigere und umweltfreundlichere Wirtschaft.

Für Industrieanlagen gelten eine ganze Reihe von Vorschriften: Einrichtung eines CEE-Systems (Certificats d'Economies d'Energie), Durchführung von Energieaudits und Einhaltung der ISO 50001-Vorschriften, die einen Rahmen für Energiemanagementsysteme vorgeben. Ein ganzes System von Verpflichtungen und Zertifikaten, das darauf abzielt, die Energieeffizienz von Industrieanlagen zu optimieren und ihren CO2-Fußabdruck zu verringern.

All diese Maßnahmen fördern die Energiewende und zielen darauf ab, die Treibhausgasemissionen deutlich zu reduzieren, um so den Klimawandel zu bekämpfen und unsere Umwelt für künftige Generationen zu erhalten.

 

BACS und Tertiärverordnungen für Gebäude, woher kommen sie?

Die BACS-Verordnung, offiziell bekannt als „Building Automation and Control Systems “, dient der Reduzierung des Energieverbrauchs. Sie trat in Frankreich am 1. Januar 2012 in Kraft. Ihr Ziel ist es, den Energieverbrauch bestehender Büro-, Bildungs- und öffentlicher Gebäude zu regulieren, um deren Umweltbelastung zu verringern.

 

Ziel der BACS-Verordnung 

  • Die Installation von Gebäudemanagementsystemen ist für neue Gebäude (mit einer Gesamtleistung der Anlagen von mehr als 70 kW) und bestehende Gebäude (mit einer Gesamtleistung der Anlagen von mehr als 290 kW) verbindlich vorgeschrieben.
  • Die Tertiärverordnung bezieht sich unterdessen auf einen am 23. Juli 2019 veröffentlichten Rechtsrahmen. Diese Verordnung, die oft als „Tertiärverordnung“ oder „Verordnung über Verpflichtungen zur Reduzierung des Endenergieverbrauchs in Tertiärgebäuden“ bezeichnet wird, zielt darauf ab, den Endenergieverbrauch in Tertiärgebäuden zu senken.
  • Ziel der Tertiärverordnung: Reduzierung des Energieverbrauchs von gewerblichen Gebäuden um 40% bis 2030, um 50% bis 2040 und um 60% bis 2050 im Vergleich zu einem Referenzjahr, das 2010 oder ein späteres, vom Eigentümer begründetes Jahr sein kann.

Energiekostenmanagement und Dekarbonisierung von Unternehmen: Eine doppelte Herausforderung für Fertigungsunternehmen aller Branchen

Verbrauchsenergie-Industrie

Quelle: INSEE, 8. Juni 2023

 

Der durchschnittliche Stromverbrauch pro Megawattstunde in der Industrie stieg 2022 um 45%. Bei Gas verdoppelte er sich sogar auf +107%. Im Jahr 2021 betrug der Anstieg +21 %.

Im Vergleich zu 2014 entspricht dies einem Anstieg von +70%.

Fertigungsunternehmen in Frankreich unterliegen verschiedenen Verpflichtungen zur Verringerung der Umweltauswirkungen ihrer Anlagen und Produktionsprozesse, die im Einklang mit den nationalen und europäischen Bemühungen um eine nachhaltigere und weniger umweltbelastende Wirtschaft stehen. Eine der wichtigsten Vorschriften ist die Industrieemissionsrichtlinie (IED), ein zentrales Instrument der Europäischen Union zur Vermeidung und Verringerung von Schadstoffemissionen aus industriellen Tätigkeiten. Zu den von dieser Richtlinie betroffenen Sektoren gehören unter anderem die Energieerzeugung, die Metallherstellung und -verarbeitung, die mineralverarbeitende Industrie, die chemische Industrie und die Abfallwirtschaft.

Gleichzeitig ist die CO2-Neutralität von Unternehmen ein weiteres wichtiges Ziel, das eine möglichst weitgehende Reduzierung der Treibhausgasemissionen und den Ausgleich der verbleibenden Emissionen vorsieht, beispielsweise durch die Unterstützung von Projekten zur Entwicklung erneuerbarer Energien oder zur Wiederaufforstung. Dies ist Teil der umfassenderen Verpflichtungen, die Frankreich und andere Nationen zur Bekämpfung des Klimawandels eingegangen sind. Unternehmen müssen ihren CO2-Fußabdruck messen und veröffentlichen, was ein entscheidender Schritt zur Kontrolle und Reduzierung ihrer Auswirkungen auf den Klimawandel ist.

Die 50 Industriebetriebe in Frankreich mit den höchsten CO2-Emissionen (56% der gesamten Industrieemissionen in Frankreich) haben mit der französischen Regierung ihre Fahrpläne zur Dekarbonisierung unterzeichnet. Ziel ist es, die CO2-Emissionen bis 2030 um 45% gegenüber dem Niveau von 2019 zu senken.

Je nach Industriezweig machen die Energiekosten zwischen 10% und +30% der gesamten Produktionskosten

Um Unternehmen bei der Einführung nachhaltigerer Praktiken zu unterstützen, fördert die französische Gesetzgebung verschiedene Ansätze wie Ökodesign, Energieoptimierung, Abfallwirtschaft und nachhaltige Mobilität. Dazu gehören die Integration von Umweltkriterien in die Produktgestaltung, die Verbesserung der Energieeffizienz, eine bessere Abfallwirtschaft und die Förderung umweltfreundlicherer Verkehrsträger.

Wie kann das Unternehmen einen Plan zur Reduzierung des Energieverbrauchs und der CO2-Emissionen verpflichten?

...Ausrüstung, industrielle Prozesse...

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Fertigungsunternehmen können einen Plan zur Reduzierung des Energieverbrauchs und der CO2-Emissionen initiieren, indem sie einen proaktiven Ansatz verfolgen und auf fortschrittliche technologische Lösungen wie die von AVEVA Software setzen.

1. Messen

Mit den Lösungen von AVEVA können Fertigungsunternehmen den Energieverbrauch in Echtzeit präzise messen (genaue Messung nach Zonen, Zentralisierung der Messungen in einer einzigen Softwareplattform, einheitliche Ablesung und Analyse, Alarmierung der Teams bei Abweichungen oder abnormalem Verbrauch), indem sie die energieintensivsten Anlagen und Prozesse identifizieren. Diese erste Phase ist entscheidend, um Investitionen in gezielte Modernisierungsprojekte zu lenken, die die Energieeffizienz verbessern können. Für solche Investitionen stehen staatliche Beihilfen und steuerliche Anreize zur Verfügung. Wir möchten Sie daran erinnern, dass die Sonepar-Gruppe auf der Spark-Plattform eine Reihe von Lösungen zur Energiemessung anbietet.

2. Kontextualisieren

Durch die Kontextualisierung der Energieverbrauchsdaten mit Produktionsdaten können Fertigungsunternehmen einen direkten Zusammenhang zwischen dem Energieverbrauch und der Anzahl der produzierten Einheiten herstellen und so ihre Abläufe für eine CO2-ärmere Produktion optimieren.

Die Kontextualisierung des Energieverbrauchs mit Produktionsdaten ermöglicht eine direkte Optimierung der Fertigungsprozesse (OEE, Qualität, Planung/Terminierung usw.). Dieser Ansatz wirkt sich nicht nur direkt auf die Produktkosten aus, sondern trägt auch zur Optimierung der CO2-Bilanz des Unternehmens bei.

3. Dekarbonisierung

Zentral gebündelte Daten schaffen einen umfassenden Überblick und erleichtern damit fundierte Entscheidungen zur Erreichung der Dekarbonisierungsziele. Anhand zentralisierter Daten kann ein Unternehmen beispielsweise Möglichkeiten zur Integration erneuerbarer Energiequellen oder zur Optimierung der Produktionszyklen als Reaktion auf schwankende Energiepreise identifizieren.

Gleichzeitig ist die Ermittlung der CO2-Bilanz gemäß Scope 1, 2 und 3 ein wesentlicher Schritt für jedes Fertigungsunternehmen. Diese Bewertung identifiziert und quantifiziert die direkten und indirekten CO2-Emissionen, die mit allen Aktivitäten des Unternehmens, einschließlich der Wertschöpfungskette, verbunden sind. Neben der Erfüllung gesetzlicher Anforderungen verschafft dieser Ansatz Unternehmen ein besseres Verständnis ihrer Umweltauswirkungen und leitet sie zu wirksamen Reduktionsstrategien.

...und seine Gebäude

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Das Gebäudemanagementsystem ist aufgrund seiner wesentlichen Rolle bei der Senkung des Energieverbrauchs in Gebäuden des tertiären Sektors ein integraler Bestandteil der Verordnung für den tertiären Sektor. Durch die Festlegung ehrgeiziger Energieeinsparziele verlangt die Verordnung für den tertiären Sektor wirksame Lösungen zur Überwachung, Steuerung und Optimierung des Energieverbrauchs in diesen Gebäuden. In der heutigen Industrielandschaft, in der Energieeffizienz und Prozessoptimierung zu wichtigen Anforderungen werden, ist die Überwachung von Gebäudemanagementsystemen von größter Bedeutung. In diesem Zusammenhang bietet AVEVA Software fortschrittliche Überwachungs- und Datenberichterstattungslösungen wie AVEVA System Platform und AVEVA Reports for Operations.

 

1. AVEVA System Platform, die Basis für eine effiziente Gebäudemanagementsystem-Überwachung

Die AVEVA System Platform ist bekannt für ihre Robustheit und Flexibilität und bildet die Basis für eine effiziente Gebäudemanagementsystem-Überwachung. Diese integrierte Plattform bietet eine einheitliche Umgebung für die Steuerung und Visualisierung sowie die Datenintegration, um ein konsistentes, zentralisiertes Facility Management zu ermöglichen.

Wichtigste Merkmale:

  • Modulare Architektur: Ermöglicht Skalierbarkeit und Anpassung an spezifische Anlageanforderungen.
  • Automatisierung: Eliminiert die manuelle Datenerfassung und gewährleistet eine zeitnahe und effiziente Berichterstellung.
  • Bietet intuitive Schnittstellen für die Echtzeitüberwachung der Energieeffizienz  und ermöglicht so schnelle und fundierte Entscheidungen.

2. Analyse zur Optimierung mit AVEVA Reports for Operations

AVEVA Reports for Operations ergänzt die Gebäudemanagementsystem-Überwachung durch fortschrittliche Analyse- und Berichtstools. Diese Lösung generiert maßgeschneiderte, automatisierte Berichte, die wertvolle Informationen zur Anlagenleistung liefern und Möglichkeiten zur Verbesserung der Energieeffizienz aufzeigen.

Wichtigste Merkmale:

  • Berichtsanpassung: Passen Sie Berichte an spezifische Geschäftsanforderungen an, um relevante und zielgerichtete Analysen zu erhalten.
  • Automatisierung: Eliminiert die manuelle Datenerfassung und gewährleistet eine zeitnahe und effiziente Berichterstellung.
  • Wichtige Informationen: Liefert wichtige Daten zum Energieverbrauch und zu betrieblichen Trends und erleichtert so die Identifizierung von Korrekturmaßnahmen.

Durch die zentrale und automatisierte Verwaltung von Systemen ermöglicht die AVEVA Software eine effizientere Energienutzung und trägt dazu bei, Energieverschwendung zu reduzieren. Dank der Echtzeitüberwachung können Anomalien sofort erkannt und notwendige Anpassungen vorgenommen werden, was zu einer kontinuierlichen Verbesserung der Energieeffizienz beiträgt. Darüber hinaus ermöglicht die Fähigkeit des Gebäudemanagementsystems, den Einsatz von Geräten präzise an den tatsächlichen Bedarf des Gebäudes anzupassen, erhebliche Energieeinsparungen.


Mit AVEVA Software profitieren Gebäudemanager von einem genauen Überblick über den Energiezustand ihrer Anlagen und können potenzielle Verbesserungsmöglichkeiten leicht identifizieren. Dieser proaktive Managementansatz führt zu erheblichen Einsparungen sowohl bei den Betriebskosten als auch bei der Umweltbelastung.

Durch ihren Fokus auf Integration, Analyse und Maßnahmen spielen diese Tools eine entscheidende Rolle bei der Senkung der Betriebskosten, der Verbesserung der Energieeffizienz und der Förderung einer nachhaltigen Ressourcenbewirtschaftung. Im Zeitalter der Optimierung und nachhaltigen Entwicklung hat sich AVEVA als unverzichtbare Technologieplattform für Unternehmen etabliert.

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Marie Gazino

Marketing Manager

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